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Ratz Fatz an der Ostsee

Die jährliche Tournee des Kinder- und Jugendzirkus RatzFatz e.V. führte uns dieses Jahr nach Schleswig-Holstein an die Ostsee. Gestartet wurde am 30. Juni um 11:30 Uhr an der Goethe Schule Bochum, wo sich alle Kinder und Jugendliche auf die zur Verfügung stehenden Autos aufteilten und samt Feuerwehrauto und Requisiten um 12 Uhr Iosfuhren. Nach einigen Stopps trafen am späten Nachmittag mit den Fahrzeugen auf dem Campingplatz Grohnwold ein und bauten die Zelte auf. Schon am ersten Abend spielten wir mehrere Runden Werwolf, eine Tradition, die bis zum letzten Abend fortgeführt wurde. Außerdem brachten uns einige Artisten Bewegungsspiele wie „Peng", „Raketenfangen" und eine Teamvariante von Schnick Schnack Schnuck bei. Der erste Juli war praktischerweise ein auftrittsloser Trainingstag zum Eingewöhnen, Üben und Erkunden des Campingplatzes. Ein schneller Wetterumschwung sorgte  für Abwechselung und hielt uns alle auf Trab. Trotz der kalten Temperaturen am späten Abend, stieg die Bewohnerzahl in Düsterwald an und sorgte für den ersten Sieg der Werwölfe über die Dorfbewohner. Daran konnte selbst die dorfeigene Matratze nichts ändern.



Der erste Auftritt fand im Hansapark statt, für den alle 35 Artisten und Trainer freien Eintritt erhielten. Nachdem wir unsere Requisiten zum Auftrittsort gebracht hatten, wurden die ersten Achterbahnen, sowie der 120 Meter hohe Freefalltower, von dessen Spitze aus sich die gesamte Anlage plus Parkplatz mit  Feuerwehrauto überblicken ließ, unsicher gemacht. Obwohl die Wasserbahn aus mysteriösen Gründen für längere Zeit gesperrt war, blieben wir bis 12 Uhr reichlich beschäftigt und kamen mehr oder weniger pünktlich zur Show, die viele Besucher anhalten und staunen ließ. Obwohl die Wetterverhältnisse eher suboptimal waren, wurden fast alle Tricks gemeistert und wir konnten erste Erfahrungen in minimaler Besetzung machen. Nachdem sich unsere Stelzenläufer und Einradfahrer gestärkt hatten, liefen sie in Paaren in der Mittagsparade des Freizeitparks mit. Um 18 Uhr wurde dann ein finales Gruppenfoto im „größten Strandkorb der Welt” gemacht.

Die Fahndung nach einem kleinen Vogel, der am zweite Trainingstag Zeltfriedensbruch beging und drei Artisten Kekse klaute, während diese sich nichtsahnend am Strand befanden, läuft. Obwohl er auf frischer Tat ertappt und gefilmt wurde, sind er und die Kekse leider bis heute nicht wieder gesichtet worden. Am 4. Juli wurden wir dann  in die Hamburger Innenstadt zu Zirkus Roncalli eingeladen, wo unsere  Jongleure die mit Keulen am Eingang stehenden Clowns schon im Vorfeld entwaffneten. Die nächsten beiden Auftritte warteten schon einen Tag später am Kurpark Eckernförde, wo uns zunächst eine Schulklasse der Pestalozzi Schule zusah. Das Publikum für den zweiten Auftritt, bestehend aus Urlaubern und Bewohnern des Ortes, mussten sich die Stelzenläufer selbst bei einem Rundgang durch die Straßen zusammensuchen. Trotz des Regens war auch diese Show ein voller Erfolg.

Eine weitere Vorführung konnten die Besucher des Campingplatzes Missunde, das Ziel unserer Tournee 2015, am 6.Juli sehen. Die Autos dienten hier praktischerweise als Hauptumkleidekabinen. Der Auftritt am Ufer bot besonders den Stelzenläufern eine Herausforderung, da die Stelzen leicht im Boden einsackten und der Wind ihre Hüte wegwehte. Als Vorbereitung für die kommende Feuershow trainierten die älteren Artisten am Abend noch mit brennenden Requisiten. Der lang erwartete Auftritt in unserem Basislager Campingplatz fand abends statt- vormittags konnten alle interessierten Zuschauer sich selbst an Bällen, Hula Hoop Reifen, Pyramiden und Tänzen des Zirkus probieren. 
Traditionell fing diese Show erstens eine Viertelstunde später an als geplant an und zweitens spielten wir wie bei jedem letzten Tournee-Auftritt kleine Streiche. 

Obwohl der 7. Juli unsere letzte vollständige Vorführung mit allen Artisten war, statteten wir am letzten Tag den Besuchern unseres ersten Auftritts einen Besuch in ihrer Schule ab. Diesen boten wir nach der verkürtzen Show ebenfalls die Möglichkeit, unsere Tricks einmal sebst auszuprobieren. Danach wurde noch kurz für die Rückfahrt eingekauft- Chips, Kaugummi... Das Übliche eben. Besucher des Campingplatz Grohnwold, die am frühen Abend in die Nähe der RatzFatz Zelte kamen, konnten mehrere falsch herum an Bierbänken hängende Trainer und Artisten sehen, die gelegentlich seitlich umkippten.Natürlich wurde auch am letzten Abend bis in die Nacht gespielt und geredet. 
Fast pünktlich wurden am Abfahrtstag die Zelte abgebaut, das Feuerwehrauto befüllt und die letzten (oder auch ersten) Koffer gepackt. Man freute sich auf feste vier Wände, Haustiere , Familienmitglieder, besseren Handyempfang als H+ und das eigene Bett. Trotzdem werden wir den Campingplatz und den Tournee-Alltag vermissen, und bedanken uns bei allen die dabei waren, zugesehen haben oder uns für einen Auftritt engagiert haben!